Impfungen ab 60: Welche Impfungen sind wirklich wichtig?

Warum wird Impfschutz mit zunehmendem Alter immer wichtiger? Welche Impfungen werden ab 60 Jahren empfohlen? Und was hat die Grippeimpfung mit unserer Herzgesundheit zu tun? In der neuen Folge des Podcasts „Gesundheitslotse“ spricht Dr. Jürgen Rissland über die Bedeutung von Impfungen im Alter, bestehende Impflücken und die Chancen einer besseren Gesundheitsprävention.

Warum Impfen im Alter besonders wichtig ist

Mit zunehmendem Alter verändert sich das Immunsystem. Die körpereigene Abwehr verliert an Leistungsfähigkeit, wodurch das Risiko für Infektionen und schwere Krankheitsverläufe steigt. Fachleute bezeichnen diesen natürlichen Alterungsprozess des Immunsystems als „Immunseneszenz“.

Gerade deshalb gewinnt der Impfschutz im höheren Lebensalter an Bedeutung. Impfungen können dazu beitragen, das Risiko bestimmter Infektionskrankheiten und ihrer schwerwiegenden Folgen zu reduzieren.

Doch welche Impfungen sind ab 60 Jahren besonders relevant? Neben der jährlichen Grippeimpfung spielen unter anderem Impfungen gegen Pneumokokken, Gürtelrose (Herpes Zoster), RSV und COVID-19 eine Rolle. Auch die regelmäßige Überprüfung von Auffrischimpfungen, beispielsweise gegen Tetanus und Diphtherie, ist wichtig. Welche Impfungen individuell empfohlen werden, hängt von den jeweils aktuellen Empfehlungen sowie persönlichen Risikofaktoren ab.

Grippeimpfung: Mehr als nur Schutz vor Influenza?

Ein besonders interessanter Aspekt der Podcastfolge ist der Zusammenhang zwischen Influenza und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine Grippe kann nicht nur die Atemwege belasten, sondern auch das Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen erhöhen.

Dr. Jürgen Rissland erklärt, weshalb die Influenzaimpfung deshalb auch für die Herz-Kreislauf-Gesundheit von Bedeutung sein kann und warum Prävention gerade bei älteren Menschen eine entscheidende Rolle spielt.

Warum sind die Impfquoten in Deutschland so niedrig?

Obwohl Impfungen zu den wichtigsten Maßnahmen der Krankheitsprävention gehören, bestehen in Deutschland weiterhin erhebliche Impflücken. Doch woran liegt das?

Im Gespräch geht Dr. Jürgen Rissland auf mögliche Ursachen ein und erläutert, wie niedrigschwellige Impfangebote, eine bessere Aufklärung und die regelmäßige Kontrolle des Impfstatus dazu beitragen können, mehr Menschen zu erreichen.

Auch die Digitalisierung spielt dabei eine Rolle: Ein digitaler Impfpass mit automatischen Erinnerungen könnte helfen, versäumte Auffrischimpfungen rechtzeitig zu erkennen. Rissland berichtet hierzu auch von seinen persönlichen Erfahrungen und seinem Engagement für ein digitales Impfregister.

Jetzt die neue Folge „Gesundheitslotse“ anhören!

„Impfen nützt, Impfen schützt – gerade im Alter!“ Diese Botschaft steht im Mittelpunkt der neuen Podcastfolge.

Wer wissen möchte, welche Impfungen ab 60 Jahren wichtig werden, warum regelmäßige Impfchecks sinnvoll sind und wie sich Impflücken schließen lassen, sollte unbedingt reinhören.

Die neue Folge „Impfungen ab 60: Welche Impfungen sind wirklich wichtig?“ ist jetzt überall verfügbar, wo es Podcasts gibt.

Jetzt reinhören und mehr über Gesundheitsprävention im Alter erfahren!

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