Wie geht es weiter, wenn die sportliche Karriere plötzlich endet? Der ehemalige Triathlon-Profi und U23-Weltmeister Simon Henseleit musste seinen Leistungssport aufgrund einer Herzerkrankung vorzeitig aufgeben. Heute studiert er an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG). Im Podcast „Studieren mit Gehalt“ spricht er über seine Zeit als Profisportler, persönliche Herausforderungen und neue Perspektiven.

Ein Leben für den Triathlon

Schwimmen, Radfahren und Laufen bestimmten über viele Jahre den Alltag von Simon Henseleit-Braun. Als erfolgreicher Nachwuchs-Triathlet schaffte er den Sprung an die internationale Spitze und wurde U23-Weltmeister.

Wie anspruchsvoll der Alltag im professionellen Triathlon tatsächlich ist, verdeutlicht er im Podcast: Zwischen 25 und 35 Stunden trainierte er pro Woche. Hinzu kamen Physiotherapie, Regeneration, eine angepasste Ernährung und ausreichend Schlaf.

„Kann man mit einem Vollzeitjob vergleichen. Nur, dass man eben nie frei hat, kein Wochenende und auch keinen Feierabend so richtig“, beschreibt Simon seine damalige Trainingsroutine.

Doch trotz aller Trainingsplanung und Leistungsoptimierung hat er aus seiner Karriere vor allem eines mitgenommen: Nachhaltiger Erfolg braucht Zeit, Geduld und kontinuierliche Arbeit.

Wenn die Profikarriere unerwartet endet

Ende 2024 musste Simon Henseleit seine Karriere als Profi-Triathlet aufgrund einer Herzerkrankung vorzeitig beenden. Ein tiefgreifender Einschnitt für jemanden, dessen Leben über Jahre vom Leistungssport geprägt war.

Wie geht man damit um, wenn ein wichtiger Teil der eigenen Identität plötzlich wegfällt? Welche Gedanken begleiten einen in dieser Situation? Und wie gelingt es, neue Perspektiven zu entwickeln?

Im Gespräch gibt Simon persönliche Einblicke in diese Zeit und erzählt, wie sich sein Leben seit dem Karriereende verändert hat.

Neue Perspektiven durch das Studium an der DHfPG

Heute widmet sich Simon einem neuen Lebensabschnitt: Er studiert an der DHfPG.

Im Podcast spricht er darüber, wann die ersten Gedanken an ein Studium entstanden sind, warum er sich für diesen Weg entschieden hat und welche Bedeutung die akademische Ausbildung für seine Zukunft hat.

Dabei stellt sich auch die Frage, wie ihn seine Erfahrungen aus dem Profisport im Studium unterstützen und ob er durch die wissenschaftlichen Inhalte einen neuen Blick auf Training, Gesundheit und Leistungsfähigkeit gewonnen hat.

Warum die Grundlagen wichtiger sind als jedes Trainingstool

Neben seiner persönlichen Geschichte gibt Simon wertvolle Einblicke in die Welt des Ausdauersports. Gemeinsam mit Dr. Andreas Barz, der selbst im Triathlon aktiv ist, spricht er über Trainingsumfänge, Regeneration und die Bedeutung einer langfristigen Trainingsplanung.

Seine wichtigste Botschaft an ambitionierte Sportlerinnen und Sportler: Es gibt keine Abkürzung zum Erfolg.

Statt sich frühzeitig in Details wie Recovery-Tools, Gesundheitsmonitoring oder Ernährungsoptimierung zu verlieren, empfiehlt er, zunächst die Grundlagen richtig umzusetzen. Kontinuierliches Training, Geduld und ein unterstützendes Umfeld bilden aus seiner Sicht die Basis für langfristige Fortschritte.

Jetzt die Podcastfolge anhören

Wie blickt Simon Henseleit-Braun heute auf seine Profikarriere zurück? Welche Erfahrungen haben ihn besonders geprägt? Und welche Ziele verfolgt er als Student an der DHfPG?

In der neuen Folge von „Studieren mit Gehalt“ erzählt Simon seine Geschichte – vom internationalen Triathlonsport über das unerwartete Karriereende bis hin zu seinem persönlichen und beruflichen Neuanfang.

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